konzept

fastforeword. magazin.

fastforeword ist ein Veröffentlichungsort für alle im weitesten Sinne geistes-, kultur- und gesellschaftswissenschaftlich orientierten Arbeiten. In kurzen Artikeln sollen Zusammenfassungen, Auszüge, Weiterführungen oder beispielhafte Einblicke eigener Forschungen in wissenschaftlicher Form präsentiert werden, die einen ungewöhnlichen Zugang zur Gegenwart bieten. Die einzelnen Ausgaben verschreiben sich weitgehend einer thematischen Orientierung, doch unterliegt fastforeword keiner thematischen Gesamtbindung. Die AutorInnen können durch das Magazin Arbeitsschwerpunkte verständlich machen, argumentativ, interessant oder provokativ darlegen. Zudem ist in jeder Ausgabe ein Rezensionsteil vorgesehen. Interessierte laden wir ein, an unserem Projekt mitzuarbeiten. Insbesondere sind auch solche Projekte willkommen, die im Umfeld der Universität Oldenburg – sei es aus situativen oder strukturellen Gründen – nur beiläufig Platz finden. fastforeword versteht sich nicht als geschlossener Diskussionszirkel, der nur um sich selbst kreist, sondern als thematisch dynamische Bündelung auch morgen noch lesbarer Texte, die sich über weltanschauliche und theoretische Grenzen hinweg verschieben lassen. Der Dogmatisierung von Positionen und der Verfestigung ihrer Ausschlussverhältnisse sollen die Wechselseitigkeit des Austausches und die durch gemeinsame Veröffentlichung entstehende Spannung gegenüber stehen. Daher verwehrt fastforeword sich zunächst gegen thematische und methodische Rangordnungen. Doch nicht der ausgewogene Mittelweg zwischen theoretischen Dichotomien oder eine enthaltsame Überparteilichkeit ist das Ziel des Magazins: fastforeword versucht Themen in ihrer Komplexität zu Wort kommen zu lassen, ohne jedoch in langatmigen Abgrenzungsdiskursen zu münden. fastforeword versucht, die gegenwärtige, vielgestaltige, aber mit bedrohten Randlagen konfrontierte Wissenschaftslandschaft durch inhaltliche Neugier in ihrer gesamten Spannung abzutasten, also letztlich zu transdisziplinärem Denken anzuregen. Dass die einzelnen Texte dabei entschieden Position beziehen, thematisch und theoretisch offensiv vorgehen und Bindungen eingehen, die das Magazin insgesamt sich aus gutem Grund versagt, ist nicht nur möglich, sondern erwünscht.

Die Redaktion