Den Texten wird ein Literaturverzeichnis beigefügt, in das alle Titel, die verwendet wurden bzw. auf die im Text oder in den Fußnoten verwiesen wird, vollständig aufgenommen werden. Dabei ist folgendes formale Schema zu beachten:
Monographien:
Name, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel, Ort: Verlag.
Beispiel: Sarasin, Philipp (2000): Reizbare Maschinen. Eine Geschichte des Körpers 1765-1914, Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Sammelbände:
Name, Vorname (Hg.) (Jahr): Titel. Untertitel, Ort: Verlag.
Beispiel: Becker, Frank (Hg.): Geschichte und Systemtheorie. Exemplarische Fallstudien, Frankfurt/M. u. New York: Campus.
!! Ausnahme !! Die bibliographischen Angaben rezensierter Monographien und Sammelbände werden um ISBN, Umfang und Preis ergänzt:
Name, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel, Ort: Verlag. ISBN; Umfang; Preis.
Beispiel: Moebius, Stephan (2006): Die Zauberlehrlinge. Soziologiegeschichte des Collège de Sociologie (1937-1939), Konstanz: UVK. ISBN: 3-89669-532-0; 552 S.; € 49,00.
Aufsätze aus Zeitschriften:
Name, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel, in: Titel Zeitschrift, Bd., S.
Beispiel: Esposito, Elena (2005): Die Darstellung der Wahrheit und ihre Probleme, in: Soziale Systeme, Bd. 11.1, S. 166-175.
Aufsätze aus Sammelbänden:
Name, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel, in: Name, Vorname (Hg.): Titel
Sammelband, Ort: Verlag, S.
Beispiel: Luks, Timo (2006): Im Wahren sprechen. Ernst H. Kantorowicz und die Rationalität geschichtswissenschaftlicher Praxis, in: Seewald, Christian / Seirafi, Kasra / Vötsch, Mario (Hg.): Rationalität – Placebo der Wahrheit. 2. Symposium der philosophischen akademie, Frankfurt/M. u.a.: Peter Lang, S. 193-211.
Ist ein Sammelband selbständig in die Literaturliste aufgenommen, reicht bei einzelnen Aufsätzen eine Kurzangabe.
Beispiel: Luks, Timo (2006): Im Wahren sprechen. Ernst H. Kantorowicz und die Rationalität geschichtswissenschaftlicher Praxis, in: Seewald/Seirafi/Vötsch, S. 193-211.
Internetquellen:
Name, Vorname (Jahr): Titel. Untertitel, in: url [letzter Zugriff: Datum].
Beispiel: Lenger, Friedrich (2006): Die Zukunft der europäischen Stadt, in: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=772&type=diskussionen [letzter Zugriff: 18.5.2007].
Allgemein:
Mehrere Autoren werden jeweils mit „ / “ getrennt. Bei mehr als drei Autoren wird nur der erste namentlich genannt und „u.a.“ angefügt.
Beispiel: Deleuze, Gilles / Guattari, Félix (1977): Anti-Ödipus. Kapitalismus und Schizophrenie I, Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Aber: Langner, Ronald u.a. (Hg.) (2007): Ordnungen des Denkens. Debatten um Wissenschaftstheorie und Erkenntniskritik, Münster: LIT. Statt: Langner, Ronald / Luks, Timo / Schlimm, Anette / Straube, Gregor / Thomaschke, Dirk (Hg.) (2007): Ordnungen des Denkens. Debatten um Wissenschaftstheorie und Erkenntniskritik, Münster: LIT.
Mehrere Orte werden durch Komma bzw. „u.“ getrennt. Bei mehr als drei Orten wird nur der erste namentlich genannt und „u.a.“ angefügt.
Beispiele: Frankfurt/M. – München u. Wien – Köln, Weimar u. Wien – Frankfurt/M. u.a.
Erscheint eine Monographie oder ein Sammelband in einer Schriftenreihe, kann diese mit Bandangabe eingeklammert nach dem Titel genannt werden.
Beispiel: Langner, Ronald u.a. (Hg.) (2007): Ordnungen des Denkens. Debatten um Wissenschaftstheorie und Erkenntniskritik (Verhandlungen mit der Gegenwart, Bd. 2), Münster: LIT.
Das Jahr der Erstausgabe kann am Ende im eckigen Klammern angefügt werden.
Beispiel: Barthes, Roland (2003): Mythen des Alltags, Frankfurt/M.: Suhrkamp. [1957]
Eine Angabe der Auflage erfolgt nur dann, wenn es sich um eine überarbeitete, ergänzte, vermehrte, verbesserte etc. Auflage handelt. Hierbei werden die gebräuchlichen Abkürzungen verwendet.
Beispiel: Gadamer, Hans Georg (1990): Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik, 6., erw. u. durchges. Aufl., Tübingen: Mohr Siebeck. Nicht aber: Bourdieu, Pierre (1993): Sozialer Sinn. Kritik der theoretischen Vernunft, 6. Aufl., Frankfurt/M.: Suhrkamp.
Wird im Text namentlich auf ein bestimmtes Buch o.ä. samt Autor verwiesen, bedarf es keines gesonderten Nachweises in einer Fußnote, sofern die Angabe im Text eine Identifikation des besagten Titels im Literaturverzeichnis ermöglicht.
Beispiel: „Wie Foucault in ‚Überwachen und Strafen’ darlegt ...“
Werden Begriffe oder Redewendungen übernommen, reicht der Name des/der Autoren in Klammern. In diesem Fall entfällt die Notwendigkeit eines gesonderten Nachweises in einer Fußnote.
Beispiel: „Es zeigt sich eine ‚Kunst der Verteilungen’ (M. Foucault).“
In allen anderen Fällen – Zitate, übernommene Argumentationen etc. – erfolgt zwingend ein Nachweis in einer gesonderten Fußnote.
Die Literaturnachweise in Fußnoten erfolgen in Kurzform:
Name (Jahr), Seiten.
Beispiel: Foucault (2004), S. 10.
Und all dies gibt's auch noch mal als Download.